| Der Landkreis Teltow-Fläming, südlich vor den Toren Berlins gelegen,
erstreckt sich auf einer Fläche von rund 2.100 Quadratkilometern zwischen
der Teltower Platte und dem Niederen Fläming. Dieser Höhenzug ist auch
Namenspatron für die Flaeming-Skate® im Süden des Landkreises. |
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Badespaß: Großer Zeschsee Foto © Landkreis TF, Gesundheitsamt |
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| Im Norden des Landkreises sind vor allem die Seen als Ausflugsgebiete
sehr beliebt. Für Badespaß und Wassersport bietet sich vor allem das
Gebiet zwischen Saalow, Klausdorf und Wünsdorf an. |
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Verborgene Schönheit: Schloss Blankensee Foto © Pressestelle TF |
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| Abseits von alltäglicher Betriebsamkeit – mitten im Naturpark Nuthe-Nieplitz – liegen
der Blankensee und das gleichnamige Dorf. Ein Kleinod in dieser dörflichen
Idylle ist das Bauernmuseum in einem märkischen Mittelflurhaus aus dem
Jahre 1649. Wenige Schritte entfernt liegt das Schloss inmitten des Sudermann-Parks,
der 1832 nach Entwürfen des Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné entstand
und zu Beginn des Jahrhunderts vom Schriftsteller Hermann Sudermann umgestaltet
wurde. |
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Einzigartig: Scheunenwindmühle Foto © Pressestelle TF |
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| In Saalow sollte man sich die Zeit nehmen, die Scheunenwindmühle und
die Paltrockwindmühle zu besichtigen. Beide Bauten sind nur einige Beispiele
für die zahlreichen Mühlen, die das Landschaftsgebiet des Teltow und
des Fläming prägen. Die Bockwindmühle in Gölsdorf gehört dazu, ebenso
wie die Turmholländerwindmühle in Schöna-Kolpien oder die Hochzeitsmühle
in Dennewitz. |
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Idylle: Museumsdorf Baruther Glashütte Foto © Pressestelle TF |
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| Südlich der Kreisstadt Luckenwalde erstreckt sich das Baruther Urstromtal.
Hier ist das Museumsdorf Glashütte, in dem zahlreiche Künstler und Handwerker
leben, ein interessanter Anziehungspunkt. Das einmalige Ensemble von
Produktions-, Sozial- und Wohngebäuden steht heute unter Denkmalschutz. |
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Stadtbad Luckenwalde: Architektur der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Foto © Landkreis TF, Denkmalschutz |
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| Luckenwalde beschritt schon früh den Weg zur Industriestadt. Seit im
17. Jahrhundert Strumpfwirker und Zeugmacher angesiedelt wurden, hatte
die Textilherstellung Tradition. Für Architekturinteressierte hat Luckenwalde
viel zu bieten: den Marktturm als ehemaligen Wehrturm einer Grenzanlage,
die Johanniskirche aus dem 15. Jahrhundert, Gründerzeitbauten, Jugendstilornamente
an Mietshäusern, Fabrikbauten und Arbeiterwohnsiedlungen als Zeugnisse
des Baustils der 20er Jahre sowie das Stadttheater im Bauhausstil. |
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Inschrift: Geschmücktes Fachwerk hinter dem Jüterboger Rathaus Foto © Pressestelle TF |
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| Als Kontrast präsentiert sich dem Gast der mittelalterliche Kern der
reizvollen Flämingstadt Jüterbog. Sehenswert sind dort u.a. das gotische
Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, die Stadttore aus dem 12. und 13. Jahrhundert,
die Nikolai- und die Mönchenkirche sowie das Heimatmuseum. |
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Überblick: Der Alte Fritz auf dem Markt in Kloster Zinna vor der Alten Försterei Foto © Pressestelle TF |
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| Zwischen Luckenwalde und Jüterbog liegt Kloster Zinna. Der kleine Ort
bietet Geschichte zum Anfassen, denn vom 1170 gegründeten Zisterzienserkloster
Zinna ist noch vieles erhalten. Die 1226 geweihte Klosterkirche lädt
zu stiller Andacht und wohlklingenden Konzerten ein, und im Gebäude der
Abtei von 1440 gibt es ein Museum zur Geschichte des Klosters und des
Zisterzienserordens. Im angrenzenden Gästehaus wird’s hochprozentig,
denn dort braut man nach historischem Rezept die Essenzen für den süßen
Kräuterlikör „Zinnaer Klosterbruder“ – Probeschluck inklusive. Sehenswert
ist nicht zuletzt das Webermuseum nebst Schauwerkstatt am Ortsausgang. |
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Vogelperspektive: Blick auf Dennewitz Foto © Archiv |
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| Eine „historische Wanderung“ im Gebiet südlich von Jüterbog führt über
die Felder zwischen Dennewitz und Niedergörsdorf, auf denen am 6. September
1813 eine der bedeutendsten Schlachten des Befreiungskrieges gegen die
napoleonischen Truppen geschlagen wurde. Hier und in Großbeeren, dem
zweiten wichtigen Schauplatz der Kämpfe um Berlin im Norden des Kreises,
erinnern Denkmäler an die Siege der preußischen Truppen. |
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Im Dornröschenschlaf: Schloss und Park Wiepersdorf Foto © Pressestelle TF |
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| Den Blick in eine völlig andere Welt öffnet ein Besuch im Schloss Wiepersdorf. Der ehemalige Landsitz des Dichterehepaares Achim und Bettina von Arnim ist heute Museum. |
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Backsteinarchitektur: Rathaus Dahme Foto © Pressestelle TF |
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| Im „Ländchen Bärwalde“, zu dem Wiepersdorf gehört, und im östlich sich
anschließenden Quellgebiet der Dahme sind Sagen, Traditionen und Brauchtum
des Fläming noch heute lebendig. Wer Näheres über Geschichte und Brauchtum
der Region erfahren möchte, sollte einen Besuch im Heimatmuseum in Dahme/Mark
einplanen. Der Körbaer Teich südlich von Dahme ist als Naherholungsgebiet
beliebt und Anziehungspunkt für Camper und Badegäste. |
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Traditionell im September: Töpfermarkt in Dahme Foto © Pressestelle TF |
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| Außer ihren Naturschönheiten und Kunstdenkmalen hat die Region südlich
von Berlin ein Veranstaltungs- und Freizeitangebot zu bieten, das sich
sehen lassen kann. Dazu empfiehlt sich die regionale Küche. Klemmkuchen
und Teltower Rübchen können auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken.
Beides findet sich auf den Speisekarten vieler typisch märkischer Landgasthöfe. |